Nacktheit war nie schöner

Ich habe kürzlich mein erstes Mal im Unverpackt-Laden gehabt: es war toll. Ja, ich habe schon oft darüber nachgedacht & stand auch schon mal davor. Aber bin eben noch nie zuvor zum Einkaufen hinein gegangen. Einmal erlebt wird alles anders…

Wie im Schlaraffenland

Es gibt alles, was das Herz begehrt! An den Wänden hängen Silos, an denen ich nach Herzenslust Reis, Körner und Sojabohnen zapfen kann. In Edelstahlwannen warten Nudeln in verschiedenen Farben und Formen auf mich. Seife unverpackt. Zahnpasta in reisetauglicher Tablettenform. Creme in Gläschen. Sie alle kommen nackt und unverpackt daher.

Glas und Gläschen als Alternativen

Damit mein Einkauf sicher, trocken und sauber den Heimweg übersteht, bieten sich mir 2 Möglichkeiten.

  1. Ich bringe meine eigenen Gefäße mit.
  2. Ich kaufe stylische Gläser vor Ort und kann diese fortan für meine einkaufe verwenden.

Jedes Gefäß wird vorab gewogen und mit dem Gewicht beschrieben, damit auch nur die Menge bezahlt wird, die drin ist. Das Abfüllen oder Reinschaufeln ist völlig unkompliziert und hygienisch.

2 gravierende Unterschiede

2 Unterschiede zu meinem bisherigen Einkaufserlebnis vor der Mission #noplastic stellen sich ein:

  1. Die Tragetaschen sind schwerer als sonst.
  2. Der Geldbeutel hingegen leichter.

Glas & Co wiegen erheblich mehr und sind auch komplizierter zu verstauen. Da ich normalerweise mit Rucksack und Laptop reise stellt mich das durchaus vor die eine oder andere Herausforderung. Jedoch nichts, was nicht lösbar wäre.

Der Einkauf erscheint auf den 1. Blick teurer als ich es gewohnt war. Besonders Hygiene- und Genussartikel schlagen zu buche. Zahnpasta, Duschseife, Schokolade und Kaffee. Ob sich das im Laufe dieses ersten Monats #noplastic amortisieren wird werde ich noch herausfinden.

In jedem Fall ist das Sortiment, die Stimmung und das besonderes Einkaufserlebnis eine Reise in einen Unverpackt-Laden wert.